„Die Shanties sind heute ein Museum.“  

 Mit diesem Zitat von Rebecka Kleenlof, die ihre Diplomarbeit über Shanties geschrieben hat, lädt Heinrich Clausen ( 1998), ehemals Vorsänger im Husumer Shanty-Chor, seine Leser des Buches „Shanties – was sind das eigentlich?“ in ein imaginäres Museum über Shanties ein. Er führt sie durch insgesamt drei Abteilungen des Museums, in denen er seine „Besucher“ über die Art informiert, wie junge und alte Männer dazu „überredet“ wurden, an Bord der Schiffe zu gehen, ihnen den Unterschied zwischen Shanties und Seemannsliedern erklärt, sowie die Herkunft dieser Arbeitslieder erläutert.  

Dieses tut er in einer Weise, die dem Leser des Buches wirklich den Eindruck vermittelt, er mache eine geführte Tour durch ein Museum. Zahlreiche Illustrationen und persönliche Kommentare verstärken nur dieses Gefühl.  

Auf den letzten Seiten des Buches sind zusätzlich noch insgesamt 475 Shanties der verschiedensten Arten aufgeführt.

„Shanties – was sind das eigentlich?“ Dieses Buch kann bei Heinrich Clausens Frau, Edith Clausen, die auch ein aktives Mitglied im Husumer Shanty-Chor ist, bei unten aufgeführter Adresse erworben werden. Ich habe dieses Buch selbst gelesen und bin hellauf begeistert. Es ist auf jeden Fall nicht wie jedes andere Fachbuch, sondern zieht jeden, der auch nur ein bisschen an Shanties interessiert ist, durch seine frische und manchmal auch leicht ironische Art in seinen Bann.

        Zu erwerben bei:                 

                                                                                     Edith Clausen
                                                                                      Jebensweg 51
                                                                                     25813 Husum

                                                                                     Tel.: 0 48 41 – 6 52 88

Von jedem verkauften Buch erhält die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) 50 Cents.